Druckversion von Seite 3

Ein Bürotuhl soll der Tätigkeit angepasst sein!
Das Sitzverhalten wird durch die Schreibtischtätigkeit bestimmt. Untersuchungen zeigten, dass beim Arbeiten an einem Bildschirmarbeitsplatz der Oberkörper öfter zurückgelehnt ist und dass die Beine meistens gestreckt sind; mehr als an Arbeitsplätzen vor Kassen, wo sich der Oberkörper meistens nach vorne neigt und wo die Beine im Knie meistens stärker angewinkelt sind. Ein ergonomisch gut überlegter Stuhl muss solche Tätigkeitsmerkmale berücksichtigen; er soll seinen "Besitzer" keinesfalls in eine starre Körperhaltung nötigen.
Quelle: © Institut für Hygiene und Arbeitsphysiologie, ETH Zürich und Dr. Jonas Niemann, Facharzt

AnimationHeute schon geschwippt?

Setzen Sie sich einmal in einen modernen Bürostuhl, vielleicht sogar auf einen schicken Designer-Stuhl und beobachten die Bewegung Ihrer Lendenwirbelsäule beim Anlehnen nach hinten.
Sie werden beobachten:
Sie kippen das Becken nach hinten und rollen Ihren Rücken im Lendenwirbelbereich solange nach hinten, bis Sie sich der Lehne ausreichend genähert haben und diese berühren. Dabei formen Sie zwangsläufig den schlechten Rundrücken - anders können Sie keinen Kontakt zur Rückenlehne herstellen. Die natürliche S-Schwingungsform der Wirbelsäule geht dabei verloren.
Das Gegenteil ist aber wünschenswert:
Wenn Sie sich anlehnen und zurücklehnen, so sollte sich die Rückenlehne Ihrem Rücken nähern und die Lendenwirbelsäule nach vorne bewegen, so daß sich das Becken aufrichtet und die natürliche S-Schwingungsform der Wirbelsäule erhalten bleibt.
Diese Forderungen sind weitestgehend in Bürostühlen der neuartigen Collection Schwipp® realisiert.
Die Rückenlehnen der Schwipp®-Sitzmöbel sind konventionellen stets fest einzustellenden Lordosestützen weit überlegen.

Aktive Lordosestütze:

Die Anpassung der Abstützung im unteren Lendenwirbelbereich erfolgt dynamisch und selbstregulierend, sie entspricht immer dem individuellen ergodynamischen Bedarf. So kann die S-Schwingungsform der Wirbelsäule erhalten bleiben.
Diese Funktion der Rückenlehne bezeichnen wir als "aktive Lordosestütze".

Sie wird erreicht die eine Tandem-Lagerung der Rückenlehne mit zwei von einander unabhängigen Gelenken - eines befindet sich unten in der Bürostuhlmechanik, eines weiteres befindet hinter der Rückenlehne in Höhe Ihrer Mitte. Um das Gelenk in der Bürostuhlmechanik schwingt die Rückenlehne mit individuell einstellbarer Rücken-Andruckkraft. Um das Gelenk hinter der Rückenmlehne schwingt sie kinderleicht: mit dem kleinen Finger können Sie die Oberkante bzw. Unterkante eine handbreit kraftfrei vor und zurück bewegen. Das bedeutet beim Sitzen: ein wenig mehr Andruck mit dem Oberkörper gegen die Rückenlehne bewirkt auch ein wenig mehr Unterstützung des Rückens im Lendenwirbelbereich,
---aaaaah----ngenehm!

In Zusammenarbeit zwischen der Technischen Universität München und den Technischen Überwachungsverein wurden 25 Merkmale für Bürodrehstühle erarbeitet, die einzuhalten sind, damit das "Ergonomie Siegel" erteilt werden kann.
Darin heißt es u.a.: "Rückenlehne: Beckenkontaktverlust bei Rückenneigung: möglichst gering."

Durch die doppelt dynamische Lagerung der Schwipp -Rückenlehnen ist jeglicher Beckenkontaktverlust bei Rückenneigung sogar ausgeschlossen.

[ALT Description added by HTML Tidy]

Gedächtnisprotokoll einer Sitzung vom 2. Februar 1999, auf der die Collection Schwipp®u.a. einem namhaften deutschen Fachmann und maßgebenden Berater der deutschen Möbelindustrie vorgestellt wurde

Im Verlaufe der stundenlangen Erörterung wurde festgehalten, daß Schwipp®-Sitzmöbel gegenüber konventionellen Stühlen
vier wichtige Vorteile zur Erhaltung der Gesundheit hätten:

1) Bei Schräghaltung des Körpers auf dem beweglichen Sitz können die Bandscheiben im zentralen Bereich, also in der Mitte, entlastet und durch Osmose wieder "aufgepumpt" werden. Dies hebt die Wirbelknochen und vergrößert ihren Abstand wieder geringfügig voneinander, ein Effekt, der sonst auch beim Liegen erzielt wird. Um diesen Effekt zu erzielen, genügen schon zwei Minuten Schräghaltung auf dem Schwipp®.

2) Durch die Neigungsbewegungen des Sitzes wird die Muskulatur ständig gespannt, entspannt und gelockert, denn die seitwärtige Schräghaltung führt zu Dehnungen der Muskulatur auf der nicht angespannten Seite. Gut sei dabei, daß die vertikale Richtung des Oberkörpers auch bei dieser Schräghaltung erhalten bleibe.

3) Auf einem Schwipp®-Bürodrehstuhl komme zu der Drehbeweglichkeit noch die Seitwärtsneigung des Sitzes hinzu. Der Schwipp® folgt damit der Körperbewegung - wenn man zum Beispiel etwas auf dem Schreibtisch entfernt ablegen möchte - besser als ein Stuhl mit seitwärts starrem Sitz.

4) Die Muskulatur und Rezeptoren im unteren Lendenwirbelbereich können aktiviert werden, so daß die Beweglichkeit der Wirbelsäule erhalten bleibe. Zum Vergleich hierzu: Durch Sitzen auf normalen, seitwärts starren Sitzen ist diese Beweglichkeit typischerweise meist auf 2° reduziert [bei einem durchtrainierten Sportler beträgt sie 6-8°].

Nach Einschätzung des Fachmanns würde der Schwipp®Office mit Lehne das deutsche Ergonomiesiegel für rückengerechtes Sitzen erhalten.

Schwippsystem 1 nach obenCollection Schwipp